855.000 Kinder bekommen zur Zeit Unterhaltsvorschuss, weil der unterhaltspflichtige Elternteil nicht zahlt. Es gibt Sparpläne, nach denen damit Schluss sein soll: Mehrere hunderttausend Kinder werden dann ihren Anspruch verlieren. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) hat eine Petition gestartet und wir rufen alle auf zu unterschreiben:
Wenn der Unterhaltsvorschuss gestrichen wird, sind hunderttausende Kinder betroffen:
- Kinder ab 12 Jahre
- Kinder, die schon 6 Jahre Unterhaltsvorschuss bekommen
- Kinder, die Bürgergeld/Grundsicherung bekommen
- Kinder, die Kinderzuschlag bekommen
- „Die Ausweitung der Leistungsberechtigung mit der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes zum 1. Januar 2017 sollte zurückgenommen werden.“[1]
- „Die Kommission empfiehlt, den Parallelbezug von Unterhaltsvorschuss und existenzsichernden Sozialleistungen zu beenden.“[2]
Forderungen an die Bundesregierung, den Bundestag und den Bundesrat
- Keine Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
- Unterhaltsvorschuss für alle Kinder von Alleinerziehenden – auch wenn Sozialleistungen bezogen werden
- Kindergeld lediglich hälftig auf den Unterhaltsvorschuss anrechnen
Weitere Informationen unter weact.campact.de/petitions/unterhaltsvorschuss-nicht-streichen








